CDU-Chefin AKK – das Trauerspiel

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Übergang von der Leyen / AKK – ohne Worte (jk).

AKK vom Doppelamt überfordert

Annegret Kramp-Karrenbauer, AKK, wollte zuerst nur CDU-Chefin sein. Nach Ursula von der Leyens wundersamer “Beförderung” nach Brüssel traute sich AKK plötzlich in Personalunion auch das schwierige Verteidigungsministerium zu. Im zweiten Amt droht sie grandios zu scheitern.

  • Die Bundeswehr, einst die stärkste, beste Streitmacht in Mittel- und Westeuropa, ist nur noch der Schatten ihrer selbst. Zur raison d’être, zur Verteidigung von Volk und Land, ist sie nicht mehr fähig.
  • Auch zur raison d’être der NATO, zur Bündnisverteidigung gemäss Artikel 5 der NATO-Charta, ist nur noch bedingt befähigt.
  • Dafür verliert sich die Bundeswehr auf der halben Welt in halbbatzigen „Friedensmissionen”.
  • Zu Nordsyrien trat AKK, ohne sich in der Koalition mit dem SPD-Aussenminister Maas abzusprechen und ohne Kontakt mit der NATO, die Flucht nach vorne an: Deutschland solle ein europäisches Friedenskorps für Syrien anführen.
  • Das war der Heuler des Jahres – noch abstruser als gewisse Trump-Entscheide. Maas heulte in Ankara auf – für einen Deutschen völlig neu im Ausland. Die NATO übergoss AKK mit Spott und Hohn.

Kampfeinsatz in Mali – Fregatte durchs Südchinesische Meer?

Ungeachtet ihres Syrien-Debakels sucht AKK erneut die Flucht – in den Irrsinn:

  • Die Bundeswehr soll in Mali den Franzosen im bewaffnetem Kampf gegen muslimische Terroristen beistehen; nicht nur ausbilden, was immer das heisst.
  • Die Bundesmarine müsse eine Fregatte durch das Südchinesische Meer schicken, um für die Freiheit der Meere, für die freie Navigation zu demonstrieren.

Fazit: Zuerst vor der eigenen Tür kehren

Der Eindruck lässt sich nicht erwehren, dass AKK die Missstände, die Mängel, die schlechte Stimmung, den seinerzeitigen CDU-Kapitalfehler, die Wehrpflicht aufzuheben, mit waghalsigen Ausland-Abenteuern zu verwischen, zu überdecken sucht.

Und offensichtlich hat sie aus dem Nordsyrien-Desaster nichts gelernt.

Innerhalb der CDU brodelt es auch. Am 22. November 2019 tritt in Leipzig der Parteitag zusammen. Recht offen ist die Frage: Kann sich AKK, mit Merkels gnädiger Hilfe, behaupten? Oder setzt sich Friedrich Merz durch?