Burkart, Gmür, Salzmann – starke Leistung!

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Rund um die Uhr braucht die Schweiz ihre Luftwaffe.

NZZ-Leser > heute gut studieren > die Seite 19 mit dem glanzvollen Pro-Armee-Plädoyer von drei Mitgliedern des Ständerates: Thierry Burkart (FDP/AG), Andrea Gmür (CVP/LU) und Werner Salzmann (SVP/BE) legen in einer starken Analyse die Argumente dar, weshalb die bewilligten sechs Milliarden für 36–40 Kampfjets auszuschöpfen sind.

Für alle Leserinnen und Leser unseres Bulletins kurz die Substanz:

  • “Politische Tricks, um die Beschaffung doch noch zu torpedieren, sind unstatthaft und der Lage nicht angemessen.”
  • “Der erwähnte Expertenbericht (gemeint ist der Luftverteidigungsbericht von 2017, red.) und der Anforderungskatalog haben unmissverständlich klargemacht, dass die neuen Kampfflugzeuge neben Luftverteidigung und Luftpolizei auch Erdkampf zu leisten haben.”
  • “In einem bewaffneten Konflikt wäre die Armee heute kaum fähig, luftgestützte Aufklärung zu betreiben. Diese für eine souveräne Landesverteidigung gravierende Lücke wird mit den Aufklärungsfähigkeiten der neuen Kampfflugzeuge teilweise geschlossen.”
  • “Und sie ist nötig, damit die Luftwaffe auch Operationen der Armee am Boden wieder unterstützen kann. Denn wer nichts sieht, kann nichts treffen.”

Zitate aus der trefflichen Analyse liessen sich erweitern, so auch durch die Passagen zum Einsatz von Präzisionswaffen, um “strategisch und taktisch wichtige Ziele auszuschalten.”

  • Politisch bemerkenswert ist: Verantwortet wird das Plädoyer von hochkarätigen Persönlichkeiten der drei bürgerlichen Ständeratsfraktionen FDP, CVP und SVP:
  • Thierry Burkart führte das Pro-Kampfjet-Komitee, das am 27. September 2020 die sechs Milliarden durchbrachte. Auch wenn er sich heute in der NZZ auch selbstkritisch äusserte – unter dem Strich zählt allein der Sieg.
  • Andrea Gmür ist die profilierte CVP-Fraktionschefin im Parlament. Sie stand und steht stets treu zur Armee, zuerst im Nationalrat, jetzt im Ständerat.
  • Werner Salzmann, Oberst, war schon als Nationalrat eine feste Stütze der Armee, bevor ihn das Bernervolk nach hart umstrittenem Kampf in den Ständerat wählte, wo er weiterhin stets für die Landesverteidigung eintritt.