Brigadier Näf koordiniert Zürcher Impfplan

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Brigadier Markus Näf.

  • Wie die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich bestätigt, leitet Brigadier Markus Näf das kantonale Projekt Covid-19-Impfungen. In der Phase I der Corona-Seuche koordinierte Markus Näf im Auftrag des VBS schon die Beschaffung von Schutzmasken und Schutzmaterial.
  • In der Armee dient der 53-jährige Rechtsanwalt, einer der HSO aus dem Toggenburg, als Kommandant Stellvertreter der Territorialdivision 4 in St. Gallen. Beruflich arbeitet der Milizoffizier in einer angesehenen Wirtschaftskanzlei. Zudem doziert er an der Fachhochschule St. Gallen, wie man Projekt führt.

Seit September im Auftrag von Regierungsrätin Rickli

Den Auftrag der Zürcher Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli übernahm Brigadier Näf im September.

  • Er soll dafür sorgen, dass die Zürcher Bevölkerung rasch geimpft wird.
  • Er organisiert und koordiniert mit seinem Sechs-Mann-Team die Impfstoff-Logistik. Zu diesem Zweck arbeitet eng mit dem VBS und der Armeelogistik zusammen.
  • Er soll gewährleisten, dass möglichst viele Zürcher an den Impfstoff gelangen.

Zuerst muss Swissmedic die Impfstoffe zertifizieren

  • In der Schweiz wird erst geimpft, wenn Swissmedic die Impfstoffe – im Gespräch sind derzeit Moderna, Biontech-Pfizer und Astra-Zeneca – freigibt und die eidgenössischen Instanzen die Impfdosen liefern.
  • Was Zürich betrifft, wird der Kanton im Januar 2020 bereit sein zu ersten Impfungen.
  • Die Logistikbasis der Armee wiederum rüstet sich für Ende 2020 zur Entgegennahme, korrekten Lagerung und Distribution der Impfstoffe. Das Biontech-Produkt braucht Kühlung auf minus 70°. Der Moderna-Dosen werden in Kühlschränken bei Temperaturen von 2–8° Plusgraden gelagert. Für eine Impfung werden zwei Dosen benötigt.