BISS – Wenn man sie ruft, hilft die Armee sofort

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1999: Operation “ALBA”. Schweizer Heli in den albanischen Bergen. Oft war das Wetter weit schlechter.

  • Waldbrände suchen Griechenland heim. Das Land wird dem Feuer nicht mehr Herr. Die Regierung ruft die Schweiz um Hilfe.
  • Innert kürzester Zeit, mitten in den Sommerferien, übers Wochenende, ist die Schweizer Armee mit drei Super Puma und einem starken Hilfsdetachement zur Stelle. Schon am Sonntag, 8. August 2021, heben die Heli zum Kampf gegen die Flammen ab.

Hie Könner, dort Kritikiaster

  • Wieviel Dreck ist im Sommer 2020 vor der Kampfjet-Abstimmung gegen unsere Luftwaffe geworfen worden? Und haben wir die Anti-F-35-Kampagne der Tamedia nach der Typenwahl vom 30. Juni 2021 schon vergessen?
  • So tragisch die Brände in Griechenland sind, eines darf man festhalten: Hie ein Verband von hohem Können, von sofortiger Einsatzbereitschaft, eine Gemeinschaft, die sich immer wieder bewährt, wenn sie gerufen wird – dort eine Meute von Kritikiastern, von Schreibtisch- und Kameratätern, die an der Seitenlinie hocken und Gift verspritzen.
  • Unsere Heli-Piloten und unsere Flotte von Super Puma und Cougar bewähren sich seit Jahrzehnten in spontanen, aber militärisch gut geplanten Noteinsätzen.

Operation “ALBA” – Brot und Evakuation

  • 1999 drohte während dem Kosovokrieg in Nordalbanien eine humanitäre Katastrophe: mit Hunger und ausbleibender medizinischer Versorgung. Miserables Flugwetter herrschte. Der Flug in die albanischen Berge verlangte a.o. aviatisches Können.
  • Als einzige Luftwaffe hielten die Schweizer in der Operation “ALBA” ihre Flüge aufrecht: 725 x flogen sie von Rinas (Tirana) zur Grossbäckerei Elbasan im Süden und dann nach Kukes, wo die Not am grössten war. Unentwegt brachten sie Brot zu den Lagern; auf dem Rückflug evakuierten sie Schwerverletzte und Schwerkranke.
  • Als Kommandant von “ALBA” bewährte sich Christophe Keckeis, der nachmalige erste Armeechef.

Brigadier Keckeis (mit Sonnenbrille), Kommandant “ALBA”.