BISS – Warum wir Vermummung bekämpfen

Standard

 

 

3:3 unentschieden – “ein faires, spannendes Derby.” GC blauweiss als Heimclub, FCZ im dunklen Auswärtsdress.

  • Am 23. Oktober 2021 spielen der GC und der FCZ im Letzigrund 3:3 unentschieden – “ein schönes, faires, spannendes Spiel”, wie beide festhalten.
  • 75 FCZ-Hooligans ziehen in Toiletten ihre schwarze Kampfmontur an; und sie vermummen sich total.
  • Sie verlassen das Stadion durch die offenen Ausgänge und gelangen durch C-Tore wieder ins Innere: zur Gegentribüne.
  • Von dort stürmen sie die Rundbahn und die Kurve mit den GC-Fans. Sie werfen Fackeln in die Kurve – gefährlich, böse, strafbar, kriminell.
  • Unerkannt flüchten sie zurück in ihre Südkurve, wo sie in der Menge mehrerer tausend FCZ-Anhänger “untertauchen”.

Fackeln im GC-Sektor – “gefährlich, böse, strafbar.”

Vermummung erschwert Identikation

Videokameras dokumentieren die geplante und planmässig “durchgezogene” Schandtat. Da müsste es ein Leichtes sein, die 75 Hooligans zu identifizieren, sie zur Rechenschaft ziehen, zu verurteilen und fortan von Stadien fernzuhalten.

  • Von wegen! In Interviews gesteht der FCZ-Präsident Canepa offen und ehrlich, die Vermummung und die einheitliche Kampfmontur erschwerten die Suche und Identifikation enorm. Recht hat er – leider!
  • Genau in der akuten, in der gefährlichen Phase waren alle 75 Übeltäter nicht mehr zu erkennen, weil sie wie Verbrecher beim Überfall das Gesicht komplett versteckten.

Für all diejenigen, die sich am 7. März 2021 für das Vermummungsverbot einsetzten, ist es eine bittere Bestätigung für ihre Haltung, wonach in der Schweiz jede und jeder das Gesicht zeigen kann und muss.