BISS – Übles Foul der NZZ: 2 x “Stahlhelmfraktion”

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Kevlar, nicht Stahl.

  • In einer noch nie da gewesenen Wiederholung brachte die NZZ am Freitag, 6. Mai 2022, und am Samstag, 7. Mai 2022, denselben Artikel in praktisch denselbem Wortlaut unter praktisch denselbem Titel 2 x.
  • Dabei begeht sie ein übles journalistisches Foul gleich doppelt. Schon im Titel greift der Autor Biner 2 x in die Mottenkiste. Er nennt die Politiker um die Ständeräte Burkart und Salzmann “Stahlhelmfraktion”. Worte können töten: “Blutdiamanten”, “Prügeltürken”, “Trödelkantone”, “Chancentod” > Wer einem Gegner ein solches Etikett anhängt, der sucht ihn zu erledigen.
  • Offensichtlich passt die Stossrichtung der FDP, der Mitte und der SVP dem Bundeshausredaktor Biner nicht in den Kram. Womöglich merkt er nicht, dass der Krieg den Wind auch im Parlament drehen könnte: Der Bundesrat soll den F-35 rasch beschaffen, die Armee mehr Geld erhalten.

Doppelt  peinlich

Nicht nur die Doublette, auch der Schlag unter die Gürtellinie ist doppelt peinlich:

  • Was, wenn die Sicherheitspolitischen Kommissionen im Stände- und im Nationalrat Gefolgschaft fänden? Qualifiziert dann die NZZ Dutzende Parlamentarier noch immer als “Stahlhelme” ab?
  • Und leistet Biner Militärdienst? wenn ja, ohne Helm? Längst ist der Uraltstahlhelm dem Kevlarhelm gewichen, der besser schützt. Nicht einmal da segelt der Walliser Biner auf der Höhe der Zeit.

Freude wird er der Linken um Priska Seiler Graf und Marionna Schlatter bereiten. Für sie ist Biners Wortwahl ein gefundenes Fressen. Dass der grausame Krieg die Armeeabschaffer in die Bredouille bringt, zeigt die NZZ-Konkurrenz: Der Tages-Anzeiger “würdigt” Bundesrätin Amherd gleich auf einer ganzen Seite als ex-Hoffnungsträgerin, die neuerdings enttäusche.