BISS – Sorgen haben sie im VBS …

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Dem heutigen Boulevard ist zu entnehmen:

  • Unsere Kader und Soldaten essen keine “Reispfanne Zigeuner Art” mehr. Denn diese Bezeichnung verstösst gegen die unselige “Politische Korrektheit”.
  • Dafür goutiert die Truppe “Reispfannen mit Rundfleisch und Paprika.” Wie der unverwüstlicherArmeesprecher Daniel Reist anfügt, ist “das militärische Kochrezeptbuch auf weitere rassistische Bezeichnungen überprüft” worden: “Es hätten sich keine weiteren Gerichte finden lassen.”

Mon Dieu, Sorgen haben sie im VBS!

  • Da gehen die Luftwaffe und die Armee 2022 und 2023 der schwierigen F-35-Abstimmung entgegen, die nicht mit einem Scherbenhaufen enden darf.
  • Da bedarf das Heer dringend der Erneuerung. Die Korrektur der schlimmen “Friedensdividende” kostet erneut – wenn wir ehrlich sind, mehr als die budgetierten sieben Milliarden.
  • Da schwellt ungelöst das existentielle Personalproblem der Zivis. Wir fahren, sagt ein kluger “General”, die Armee mit 200 km/h an die Wand, wenn jeder ohne den geringsten Gewissensgrund aus der Armee abhauen kann, nur weil er für ein Rendez-vous keinen Urlaub erhält.
  • Und da kämpft unser Berufsmilitär in den Schulen einen tapferen Kampf gegen Corona und für die Gesundheit der ihm anvertrauten Truppe. Seit anderthalb Jahren lastet die Pandemie als zusätzliches Gewicht auf Instruktoren und Soldaten, die das klaglos aushalten.

Aber was tut das VBS? Es sucht Kochrezepte “auf weitere rassistische Bezeichnungen” ab!

Hoffentlich singen unsere Soldaten nicht mehr das herrliche Lied vom “lustigen Zigeunerleben.” Da müsste das VBS, das keine anderen Sorgen hat, sofort einschreiten …