BISS – SOG-Präsident zur NZZ: so nicht!

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Oberst Dominik Knill, Präsident der Schweizer Offiziersgesellschaft (SOG), schreibt uns: “Gratulation zu deinen hervorragenden Artikeln, Stellungnahmen und sehr aktuellen Kommentaren. Gestern war ein unschöner Artikel von Fabian Schäfer in der NZZ. Ich muss reagieren. Mit besten kameradschaftlichen Grüssen. Dominik.”

Es folgt die Stellungnahme des SOG-Präsidenten im Wortlaut:

Keine überstürzte Kritik an der Erhöhung des Armeebudgets!

Kaum wurde der Armee die dringend notwendigen Mittel gesprochen, wird dieser Entscheid schon wieder medial zerrissen und tendenziös hinterfragt. Wir sind es gewohnt, dass diese Anti-Armee Reflexe aus dem linken Lager der Armeegegner kommen. Umso mehr ist es irritierend und unverständlich, wenn solche Kritik prominent in der NZZ Rubrik «Meinung & Debatte» publiziert wird.

Aber vielleicht ist es ja nur die Meinung des Journalisten. Damit könnte man es ja belassen, wäre da nicht die versteckte Absicht, unsere Armee weiterhin die Gelder zu verwehren, die sie dringend benötigt. Von einer Aufrüstung, wie im Meinungsartikel zitiert, kann nicht die Rede sein. In erster Linie geht es um eine Nachrüstung. Vernachlässigte Investitionen in eine glaubwürdige Milizarmee sind rasch und ausreichend zu kompensieren.

Ob es mehr als 7 Milliarden pro Jahr ab 2030 sind, wird sich zeigen. Der Journalist versucht die Leserschaft mit verwirrenden Zahlenkombinationen und Prozentangaben zu überzeugen, dass die Armee schon heute mehr Geld hat, als behauptet und suggeriert Bescheidenheit walten zu lassen. Lassen wir die Politik und Armee ihren Job machen. Hören wir auf, uns zu kratzen, bevor es juckt.

Dominik Knill, SOG Präsident

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