BISS – Scholz entlarvt Stromlüge

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Anne Will, Olaf Scholz.

Man kann zur Sendung von Anne Will auf ARD stehen, wie man will – am Sonntag hatte es die Diskussion mit dem potentiellen Kanzler Olaf Scholz in sich.

  • Scholz ist, im Gegensatz zu seinem Wahlwidersacher Laschet, ein Freund der klaren Aussprache. Gnadenlos entlarvte er im Will-Gespräch die Stromlüge des (noch) amtierenden Wirtschafts- und Energieministers Altmaier. In der womöglich zu Ende gehenden Grossen Koalition habe Altmaier lange behauptet, 2030 werde Deutschlands Stromverbrauch nicht höher sein als jetzt.
  • Er, Scholz, habe im Kabinett als Finanzminister vier Jahre lang gegen die Stromlüge gekämpft; lange ohne Erfolg.
  • Erst jetzt habe Altmaier kleinlaut eingeräumt, dass das Land 2030 mehr Strom verbrauche als 2021. Allein schon die angestrebte Umstellung von Benzin- auf E-Automobile erhöhe den Stromverbrauch deutlich. Er, Scholz, plädiere für einen ehrlichen Umgang mit der Tatsache, dass Deutschland Massnahmen treffen müsse, um nicht in ein enormes Problem zu geraten.

Und in der Schweiz?

Auch hierzulande scheint es zu dämmern. Immer mehr Stimmen warnen eindringlich vor einem möglichen Strommangel, der dem Land wirtschaftlich schaden würde. Noch hat es die Schweiz in der Hand, Gegensteuer zu geben.

Nur gehört bei uns die Energie nicht zum Wirtschaftsdepartement. Dafür haben wir ein eigenes Dikasterium, das UVEK, und das untersteht bekanntlich einer Pianistin namens Sommaruga.