BISS – Raiffeisen: Fünf Lehren

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Die einstige Bauern- und Gewerbebank Raiffeisen kommt nicht zur Ruhe. Die klassische Genossenschaftsbank macht erneut Schlagzeilen.

Heute gilt AEK: A = Aussage, E = Erkenntnis, K = Konsequenz. Früher hiess das: Lehren aus dem Krieg. In Sachen Raiffeisen bewahrheiten sich alte Regeln.

  • “Die Liebe im Betriebe” oder in verwandten Institutionen – kann für beide Beteiligten schlecht enden: Vincenz, Gysel, Lachappelle.
  • “Schriftliches hat die Öffentlichkeit einer Postkarte” – in der Neuzeit namentlich auch Mails. Wenn wir Lachappelle glauben, stolperte er über die Weitergabe eines Dokumentes per Mail. In Wien sagen sie: “ja kei Papierl”.
  • “Korrekter Umgang mit Spesen” – wie immer der Vincenz-Prozess endet: Sein Umgang mit Spesen mag manchen Genossenschafter, der den Rappen 2 x umdreht, nachdenklich stimmen.
  • “Hochmut kommt vor dem Fall” – wer durch in Sankt Gallen durch die Innenstadt geht, wandelt plötzlich auf einem gigantischen roten Teppich: rot in der Raiffeisen-Farbe. Weder in Zürich noch in Genf oder Manhattan protzt eine Bank derart vor ihrem Hauptquartier.
  • “Integrität ist unteilbar”.

 

Alles in Rot – mitten in der noblen Innenstadt von Sankt Gallen.