BISS – Ombudsman! Die Erosion geht weiter …

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Jahrzehnte lang wehrte sich die Armee mit Erfolg gegen die Einführung eines Ombudsmans. Aber an der Spitze des VBS herrscht derzeit der Gender-Klima-Diversity-Wahn; und so müssen wir im Teletext lesen:

 

“Vertrauensstelle für Armeeangehörige

Bis Ende Jahr soll in der Schweizer Armee eine unabhängige Vertrauensstelle für Armeeangehörige geschaffen werden. Diese soll sich etwa mit Fällen von Sexismus und Mobbing befassen.

Der Bundesrat werde demnächst darüber entscheiden, sagte Verteidigungsministerin Viola Amherd. Zudem werde die Fachstelle Diversity ausgebaut. ….. Die Menschenrechte würden für Armeeangehörige auch während der Dienstpflicht gelten, so die Verteidigungsministerin.”

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Ombudsman durch die Hintertüre

  • Sollte der Bundesrat zustimmen, wäre das der Ombudsman, einfach durch die Hintertüre unter dem Diversity-Mäntelchen.
  • Bisher herrschte Konsens: Eine Ombudsstelle in der Armee ist so unnötig wie ein Kropf. Im Dienstreglement verfügt die Armee über ein bewährtes Regelwerk für alle, die eine Beschwerde haben; ohne Denunziantentum. “Der grösste Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.”
  • Jetzt führt die VBS-Spitze via Bundesrat genau das ein. Seit dem knappen Ja zum Kampfjet vom 27. September 2020 fallen die Masken. Die VBS-Spitze enthüllt ihr wahres Gesicht.

Wo bleibt der Sinn für das Wesentliche?

  • Seit dem Kampfjet-Ja erfahren wir nur noch Gender, Klima, Diversity.
  • Wo aber bleibt das, was eine Armee ausmacht, die ihren Primärauftrag, ihre raison d’être, erfüllt: Volk und Land zu verteidigen? Wann geht die VBS-Sitze die dringend nötige Erneuerung der Bodentruppen mit demselben Furor an, mit der sie Spezialuniformen für Frauen, Solarzellen auf Kasernen und jetzt die Ombudsstelle vorantreibt?

Fazit: Die Armee entgleist

  • Wenn das so weitergeht, werden wir vollends zur Lachnummer der Welt (siehe die Weltpresse zum Uniformentheater).
  • Es droht der Verlust des staatspolitischen Fundamentes. Am 27. September 2020 hat dieses gerade noch knapp gehalten. Am Schluss waren es Bern, Zürich und die traditionell wehrhaften Stände Aargau und Thurgau, die den Minus-Saldo der Waadt doch noch in einen hauchdünnen Sieg verwandelten.
  • Aber wenn weiter Frevel getrieben wird, droht das Fundament wegzubrechen.

Ausländer in der Armee? Seid lieb zu den Zivis! Die klimaneutrale Armee? Drei Mann im Sudan? Fragwürdige Personalentscheide! In die Wüste mit kantigen Kritikern! Die schlechteste Option im Bericht Heer! Und jetzt der Ombudsman, durchsichtig verschleiert.

Das Fass überläuft!