BISS – Info-Krieg: NZZ gegen Tages-Anzeiger

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Eine spezielle Ausprägung erfährt der Schweizer Info-Krieg durch die Rivalität der Tageszeitungen auf dem Presseplatz Zürich. 2022 droht das verfehlte Mediengesetz an den eidg. Urnen zu scheitern. Da geht es den schwerreichen Verlegerfamilien Coninx (Tages-Anzeiger), Ringier (Blick) und Wanner (mit den publizistisch schwach geführten CH-Media) ans Eingemachte.

Verlegermilliardäre machen die hohle Hand beim Steuerzahler.

Die Redaktionen sind sich grob uneinig. Das Tagi-Imperium steht stramm zum Verleger. In der NZZ-Redaktion, deren Verlag an 4. Stelle profitieren würde, regt sich Widerstand. Da ist Feuer unter dem Dach. In Zürich ist der Info-Krieg in vollem Gang. Zwischen NZZ und Tages-Anzeiger wird scharf geschossen. In der heutigen NZZ schreibt der Feuilleton-Chef Benedict Neff zum Tagi-Verlag:

“Obwohl sich der Verlag ein eigenes Korrespondentennetz gut leisten könnte …, stammt der Ausland-Teil bis auf wenige Artikel von der Süddeutschen Zeitung. Trotz der Grösse des Unternehmens wurde der Anspruch, eine eigene Zeitung zu kreieren, begraben.”

Ersteres stimmt ganz, letzteres nur für das Ausland. In der Inland-Redaktion, auch im Bundeshaus, befiehlt die Clique der Alt-Linken um die “Edelfeder” Loser den Kurs. Benedict Neff weiter: Die Tagi-Gruppe

“hat so professionell wie kein anderes Schweizer Medienunternehmen nach den Regeln des Kapitalismus gespielt, sich den Markt einverleibt und die Kosten gedrückt.”

“Stossend und bigott ist es aber, wenn ein solches Unternehmen die hohle Hand macht und die Steuerzahler bittet, für die angeblich notwendigen Investitionen aufzukommen, die es selbst schon lange nicht mehr tätigen will.”

Wumm, kein Kommentar. Wirkung im Ziel. Für uns Stimmbürger gilt:

Keine Steuermillionen für Verlegermilliardäre! NEIN zum Mediengesetz!

 

Siehe auch > BISS – Info-Krieg in der Schweiz? Ja, leider und BISS – Info-Krieg gegen die Schweiz? Nein!