BISS – ein offenes Wort pro Kernkraft

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KKW Gösgen. In der Inf Br 5 verteidigte 2009 eine verstärkte Infanterie-Formation das Werk schon im Vorfeld gegen namhaften Gegner.

 

Die Debatte um die Wasserkraft nervt. Das grüne Lager verstrickt sich in Widersprüchen und blockiert den Fortschritt.

  • Einerseits fordern die Klima-Aktivisten die Abschaffung fossiler Energie und den Ausbau der Wasserkraft.
  • Anderseits verhindern oder verzögern grüne Splittergruppen exakt den Fortschritt in Sachen Wassernutzung für saubere Energie.

Wie hätten Sie’s denn gern?

Stromversorgung gefährdet

Noch immer liefern Kernkraftwerke 40% des Schweizer Stroms. In etlichen Strategischen Führungsübungen (SFU) definierten wir einen Ausfall der Stromversorgung als Hauptgefahr. Kundige Wissenschafter legen den Finger auf die Wunde: Wenn Grünrot so weiter kutschiert, ist die sichere Stromversorgung namentlich im Winter bald nicht mehr garantiert.

Das Wasser von 35 Walliser Gletschern rund um Zermatt und bis ins Val d’Hérens wird von der höchsten Gewichtsstaumauer der Welt gesammelt: der Grande Dixence, vollendet 1965. Heute blockieren grüne Extremisten neue Staumauern schon im Ansatz.

Ein Stromausfall zeitigt für die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Sicherheit unabsehbare Folgen. Die Konsequenzen wurden in den SFU mehrmals umrissen. Für die Schweiz käme ein mehrtägiger Stromausfall einer Katastrophe gleich. Lesenswerte Bücher schildern das Szenario, das sich in einer noch schlimmeren Lage abspielen wird – beim Stromausfall in ganz Europa.

Das eigene Hemd

Am 16. Juni 1529 rief im Zürcher Rat der Reformator Zwingli aus: «Tut um Gottes Willen etwas Tapferes!” Recht hat er auch heute.

  • 2011 beging Bundesrätin Leuthard einen schweren Fehler: Unter dem Eindruck von Fukushima verkündete sie den Ausstieg aus der Kernenergie. Es war der Umfaller des Jahrzehnts. 2017 stiess die Nachfolgerin Sommaruga nach. Beide, Leuthard und Sommaruga, gefährden unsere Versorgungssicherheit mutwillig.
  • Mit der jetzigen Politik rasseln wir, gerade auch angesichts grüner Extremisten, in die Stromkatastrophe. Mit Sommarugas Wasser-, Sonnen- und Wind-Strategie versagt unsere Versorgung über früher oder lang.
  • Wie sich die Nachbarn bei Knappheit und eigenem Mangel verhalten, wissen wir seit dem ersten Corona-Lockdown: In Konstanz blockierte Berlin Schutzmaterial, das die Schweiz rechtens bestellt und gekauft hatte. Was Bundesrätin Amherd festhielt, als sie “AIR2030” vorstellte, gilt auch für die existentiell wichtige Energieversorgung: In der Not ist jedem das eigene Hemd am nächsten.

Was ist zu tun?

Mit Pflästerli, mit der illusorischen Hoffnung auf Wasser, Sonne und Wind, marschieren wir ins Unglück. Zwinglis Tapferkeit lautet heutzutage:

  • Verlängerung der Laufzeit bestehender Kernkraftwerke (KKW) von 50 auf 60 Jahren, verbunden mit der Aufrechterhaltung der exemplarisch guten Schweizer Sicherheit.
  •  Aufhebung des verhängnisvollen Verbots neuer KKW im bestehenden Energiegesetz.  Dieses Verbot blockiert entscheidende Schritte zur Rettung der sicheren Stromversorgung der ganzen Schweiz.
  • Planung, Bewilligung und Bau von mindestens einem KKW. Unsere Physiker und Ingenieure sind dazu fähig.
  • Ob aber die Bundespolitik willens ist, diesen tapferen Schritt zu tun? Bundesrätliche Vorlagen wie das soeben abgelehnte überrissene CO2-Gesetz lassen leise Zweifel aufkommen.

Dennoch: Wagen wir das Tapfere!

Entsteht im Schweizervolk eine mächtige Bewegung für die Vernunft, ist uns der erbitterte Widerstand von Grünrot gewiss. Doch immer wieder zeigt der Ausgang eidg. Abstimmungen, dass Volk und Stände ein gutes Gespür für Vernunft und nötige Schritte aufbringen.

Kernkraft ist sicher und vollkommen umweltverträglich. Die oft angerufene Endlagerung lässt sich regeln. Vor allem aber trägt Kernenergie entscheidend zur Schweizer Stromautonomie bei – zu der Autonomie, die wir auch in anderen Belangen hochhalten, siehe Beschaffung der neuen Kampfflugzeuge.

Und ganz am Rande: Schweizer KKW lassen sich schützen. Ich habe mehrmals Manöver erlebt, in denen verstärkte Infanterie-Formationen Kernkraftwerke schon im Vorfeld erfolgreich gegen namhaften Gegner verteidigten.

2009: Eine Infanterie-Formation verteidigt das KKW Gösgen gegen starken Gegner.

Der Bat Kdt, Oberstlt i Gst Mark Haggenmüller, erläutert das Abwehr-Dispo.

Der Kdt Inf Br 5: Br Rudolf Grünig, der geborene Troupier.