BISS – Die UBS im Gestrüpp der Sprachpolizei

Standard

 

 

 

Bewahren wir unser Land vor Sprachpolizisten – überall.

Der Sonntagspresse ist zu entnehmen: In der UBS will die Personalabteilung in Stelleninseraten Wörter vermeiden, die ihrer Ansicht nach zu männlich sind (gut deutsch: male-biased). Auf den Index kommen zum Beispiel:

  • aktiv, autonom, entscheiden, Intellekt, Logik, Meinung, selbstbewusst,
  • oder auch: unabhängig oder Herausforderung.

Mon Dieu, der UBS muss es gut gehen, wenn fürstlich bezahlte Manager derartigen Stuss in die Welt setzen. Fast lächerlich wird es, wo die Sprachpolizei Ersatzwörter anbietet:

  • statt aktiv schreibe man besser energisch, dynamisch oder engagiert – wo liegt der Unterschied?
  • statt Logik hiesse es Sinn oder Rationalität, statt Meinung setze man Ansicht oder Überzeugung …

Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Bei keinem Wortpaar ist auch nur eine Nuance zugunsten der Frauen zu erkennen. Keines der beanstandeten Wörter weist nur schon den Schimmer der Frauenfeindlichkeit auf. Frauen entscheiden, Männer entscheiden. Männer folgen der Logik, Frauen folgen die Logik. Wir kennen selbstbewusste Frauen und selbstbewusste Männer. Und so fort.

Armes Zürich! Die lila-rot-grüne Stadtpolitik deckt an Häusern das uralte, schöne Wort “Mohren” ab, und die grösste Bank am Platz hat nichts Gescheiteres zu tun, als ideologischen Unsinn in die Welt zu setzen.

Dr. Peter Forster