BISS: Die Bestätigung: F/A-18 Super Hornet im 2. Rang!

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Früh berichteten wir nach eigenen Recherchen: Der F/A-18E/F Super Hornet belegte in der Schweizer Kampfjet-Evaluation den 2. Rang. Das Boeing-Flugzeug lag wohl deutlich hinter dem F-35A von Lockheed Martin, distanzierte aber die beiden Europäer Eurofighter und Rafale mit beträchtlichem Abstand.

Boeing F/A-18E Super Hornet der US Navy. Mit den F-35C bilden F/A-18E/F das aviatische Rückgrat der US Trägerflotte, die jetzt wieder hervortritt (siehe Jürg Kürsener in der heutigen NZZ, Seite 3).

Diese Rangfolge blieb unbestritten; und heute ist in der Neuen Zürcher Zeitung zu lesen:

  • “Gemäss Recherchen der NZZ schnitt nicht der französische, sondern ein weiterer amerikanischer Jet am zweitbesten ab. Es handelte sich um den Super Hornet, eine Weiterentwicklung des F/A-18.”
  • “Der Rafale erzielte nicht annähernd das gleiche Kosten-Nutzen-Verhältnis wie die amerikanische Konkurrenz.”

Wer das zu Ende denkt, dem kommt die Galle hoch; und zwar wegen und gegen die Armeeabschaffer. Jetzt laufen sie gegen den F-35 Sturm. Ihre journalistischen Trabanten bringen jede Woche eine weinerliche Geschichte, Paris sei verschnupft und benachteilige die Schweiz – an Fronten, die mit Militär und Aviatik nichts, aber auch gar nichts zu haben.

Doch für ihren Planungsfall, dass sie den F-35 vom Himmel holen, kündigen sie schon an: Auch der Boeing-Jet ist nicht genehm– ist ja schliesslich auch ein Amerikaner, wie der ältere Bruder, der F/A-18C/D Hornet, den sie 1993 vergeblich bekämpften.

Das heisst in GSoA-Logik: Wenn die Schweizer Luftwaffe 2030 weiter bestehen will, soll sie gefälligst einen Europäer kaufen – einen Europäer der 4. Generation, der spätestens 2040 obsolet ist. Was heisst schon wieder GSoA? Gruppe für eine Schweiz ohne Armee! Die GSoA ist mitnichten besorgt um die Qualität unserer Luftwaffe. Sie will gar keine Luftwaffe und gar keine Armee!

Dazu gibt es nur eine Antwort: Wenn wir wieder zu den Urnen gerufen werden > Ja zum F-35, Nein zur Armeeabschaffung.

Finnland gelangt zum gleichen Ergebnis

Finnland ersetzt seine noch 55 F/A-18C/D durch 64 F-35A. Die Finnen evaluierten ihren Jet nach einer komplett eigenen Methode, die stark vom Schweizer Vorgehen abwich. Die maximale Punktzahl betrug 5, erfüllt war mit 4. In Helsinki resultierte genau die Rangliste, die nun auch für Bern bestätigt wird:

  • 1. Rang, 4,47 Punkte, erfüllt, mit erheblichem Vorsprung: F-35A
  • 2. Rang, 3,81 Punkte, mit deutlichem Abstand zum Rest: F/A-18E/F Super Hornet und Gripen E.
  • 3. Rang, ferner liefen: Eurofighter und Rafale. Zu den Europäern schwieg Finnlands Höflichkeit – wie in der Schweiz die Armasuisse.

Schlicht: Die Bestätigung der Bestätigung, dass die Armasuisse mit dem F-35 den Nagel auf den Kopf traf.

Pikant für die Schweiz: Der Gripen E von Saab kam in Finnland auf den 2. Rang. Die Armasuisse warf ihn früh aus dem Rennen. Bild vom der dreitägigen Rollout 2015 in Linköpping.