BISS – “Die barocken Züge” des Fürsorgestaates

Standard

 

 

 

 

In der NZZ ist am 13. April 2022 aus der Feder des Wirtschaftsredaktors Thomas Fuster ein bemerkenswerter Leitartikel zur neuen Schweizer Finanzlage erschienen. Fuster schliesst mit den Forderungen:

  • “Nötig wird nun eine klare Trennung zwischen finanziell Notwendigem und Wünschbarem, zwischen  must have und nice to have. Das ist zwar unbequem, doch das Wegfallen der Friedensdividende zwingt zur Rückbesinnung auf die Kernfunktionen des Staates.”
  • Welche Ausgaben zu kürzen sind, ist demokratisch zu entscheiden. Doch das weitere Ausschmücken eines Fürsorgestaats, dessen Verwaltungsapparat zusehends barocke Züge annimmt, wird sich nur schwer rechtfertigen lassen.”
  • “Zur geplatzten Illusion anhaltenden Friedens gehört auch das Ende einer Ära finanzpolitischer Unbekümmertheit.”