BISS – Das staatspolitische Fundament erhalten

Standard

 

 

 

Gegen Ende des “Tages danach” sei eine staatspolitische Standortbestimmung zur kommenden Auseinandersetzung um den Kampfjet erlaubt.

Worum geht es?

  • Der 13. Juni 2021 bewies, wie stark die liberal-konservative Basis in der Schweiz noch immer ist. Gelingt es, dieses Fundament zu mobilisieren, kann der rot-grünen Linken Einhalt geboten werden. Der Bauernverband hat das vorgemacht.

Für unser Land.

  • Wie mehrere eidg. Abstimmungen der letzten zwölf Monate belegen, trägt das Ständemehr noch immer. Die politische Kraft, die auf dem Lande das Ständemehr um sich schart und zu den Urnen bringt, gewinnt – gerade gegen Volksinitiativen (oder auch gegen Staatsverträge, die dem doppelten Mehr unterworfen sind; das wäre auch gegen das EU-Abkommen der Fall gewesen).
  • In Sachen Landesverteidigung beruht das Fundament noch immer auf dem Vertrauen der ländlichen (und urbanen!) Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die geschlossen pro Armee zur Urne gehen oder ihr Ja brieflich bekunden.

Volk und Land verteidigen

  • Noch hält dieses Fundament. Aber es beruht ganz eindeutig auf der Fähigkeit der Armee, Volk und Land zu verteidigen, nicht nur zu schützen. Friedensdienste und Kata-Hilfe wie in Bondo in Ehren! Aber der Sekundär- und Tertiär-Auftrag der Armee genügen nicht, das Fundament zu stützen und zu erhalten.
  • Nur die Gewissheit, dass die Armee im äussersten Fall fähig, bereit und gut geführt ist, die Schweiz zu verteidigen, garantiert das Fundament, das der Armee in eidg. Abstimmungen die Oberhand sichert.

36 F-35A für die Schweiz: eine gute Zukunft für unsere Luftwaffe.

  • Wer dieses Fundament mit Unsinn wie Ausländern in der Armee oder “Seid lieb zu den Zivis” mutwillig gefährdet, der zerstört exakt das Fundament, auf dem die Landesverteidigung beruht. PSG-Texte in der neuen VBS-Zeitschrift oder anrüchige Personalentscheide lassen genau die Kräfte an der Armee zweifeln, die seit Jahrhunderten für sie marschieren – und sich für den strengen Militär- und gegen den faulen Zivildienst entscheiden. Mit anderen Worten: die unsere Armee tragen, in jeder Hinsicht.
  • Der beherzte Kampfjet-Antrag von Bundesrätin Amherd setzt ein markant positives Zeichen. Dass der Bundesrat innert kurzer Zeit den Mut hatte, das EU-Abkommen zu beerdigen, zwei weltgewandte Politiker in Genf zu empfangen und jetzt gegen die GSoA einen US-Jet zu beschaffen, das stärkt die liberal-konservative Basis enorm.
  • Auch das kräftige Bekenntnis des Armeechefs vom 30. Juni zu einer starken Luftwaffe und zur Verteidigung des Landes wird auf dem Lande sehr wohl beachtet und geschätzt.

Nicht unnötig freveln

  • Staatspolitisch gilt es nun, nicht unnötig zu freveln. Von Ausländern in der Armee wollen wir nichts mehr hören. Wenn treue Armee-Befürworter an der Führung zu zweifeln beginnen, einfach zu Hause bleiben und ihr Umfeld nicht mehr mobilisieren, dann ist Mattäi am Letzten.

Radschützenpanzer Piranha-2 aus dem Jahr 1993 Auch das Heer bedarf der Erneuerung.

  • Das massive Bekenntnis der Armasuisse, des VBS und des Bundesrates zu einer starken Luftwaffe über Jahrzehnte hinweg bietet eine solide Grundlage im Kampf gegen die GSoA-Lügen, gegen die tückischen SP- und GP-“Expertinnen” und für unsere Landesverteidigung auch gegen Gefahren aus der Luft. Mit der angelaufenen Erneuerung des Heeres besteht zusätzlich Hoffnung, dass das Fundament erhalten bleibt, dessen wir so dringend bedürfen.

Für einmal persönlich unterzeichnet:

Dr. Peter Forster, Oberst, acht Jahre Rgt Kdt, Ehrenpräsident OG Bodensee, Ehrenmitglied KOG Thurgau, 32 Jahre Gemeindeammann (Präs.) einer kleinen Landgemeinde, mit dem Fundament auf dem Lande etwas vertraut, in Kenntnis von Stimmungen und tektonischen Verschiebungen

Siehe auch > Das Detail-Doku des VBS zum Jet – hier im Wortlaut und BISS – Das Zitat zum Tage und BISS – 36 F-35A und fünf Feuereinheiten Patriot und BISS – Luft- und Erdkampf 2044 und BISS – Die ganz einfache Frage