BISS – Bundeswehr verdient Dank

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Brigadegeneral Jens Artl vor einer Transportmaschine; seit April 2020 führt er die Luftlandebrigade 1.

 

Siehe auch > Deutsche erhalten Super-Fallschirm

Die vielgescholtene Bundeswehr hat einen zu guter Letzt erfolgreichen Grosseinsatz hinter sich. Am Anfang lief die Kabul-Evakuation – zivil “gemanagt” – miserabel. Eine erste A400M hob überhastet mit sieben Passagieren ab. Dann übernahm Brigadegeneral Jens Artl das Kommando. Und siehe da! Mit seiner 1. Luftlandebrigade schuf Artl Ordnung. Die Fallschirmjäger sorgten dafür, dass die Rettung doch noch funktionierte. 

Auch das Schweizer AAD-10 profitierte enorm von der Bundeswehr. Wie Botschafter Lenz, der Krisenmanager in Bern, explizit hervorhob, leisteten von Kabul ins usbekische Taschkent die Deutschen die entscheidende Hilfe. Dafür gebührt ihnen Dank. Der Brennpunkt der letzten 18 Tage lag in Kabul, und dort auf dem Hotspot Flughafen. Botschafter Lenz hielt fest, ohne “die Augen und Ohren” des AAD 10 hätte die Schweiz nicht mehrere 100 Mnschen retten können. 

Dies wiederum beruhte auf deutscher Hilfe und der in zwei Jahrzehnten deutschen Route über Taschkent! Gewiss prasselt seit den Fehlern des Freiherrn von und zu Guttenberg Kritik über der Bundeswehr nieder. Nur badet sie stets die Fehler der Politik aus. Von der “Flinten-Ursel”, der unfähigen Ministerin von der Leyen, wollen wir nicht reden. Aber: Wenn es drauf ankommt,im Ernsteinsatz, bewährt sich das detusche Militär immer noch, auch im Baltikum: Dort fliegt die Bundesluftwaffe “Baltic Air Policing”, und ein Panzergrenadierbataillon der Bundeswehr stellt in Litauen das Rückgrat der dortigen NATO-Truppe.

Auch das darf ruhig einmal gesagt sein.

A400M der Bundesluftwaffe.

Fallschirmjäger der 1. Luftlandebrigade in Kabul.

AKK schneidet besser ab “Flinten-Ursel”

Wer mit deutschen Offizieren redet, erfährt zu den Ministerinnen: Auf AKK, auf Annegret Kramp-Karrenbauer, ruht mehr Hoffnung, als das Ursula von der Leyen verbreitet. AKK verstehe die Truppe und kämpfe im Kabinett für ihre Soldaten. Dagegen habe die nun abtretende Kanzlerin Merkel für das Militär nur Desinteresse übrig; man sei froh, dass sie gehe. Nur: Was kommt im Kanzleramt danach?

AKK, Annegret Kram-Karrenbauer, in leicht propagandistisch anmutender Pose.