BISS – Blackout > Tag 3, Tag 4, Tag 5

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Der neue Hagmann-Wochenbericht entwirft für einen Stromausfall ein drastisches Szenario, das am dritten Tag in Plünderungen und am vierten in kriegsähnliche Zustände mündet.

Das mag grell anmuten. Doch besteht die Regel: Wir rüsten für die gefährlichste Bedrohung. Bei einem kompletten Blackout droht die Gefahr, dass es zu Plünderungen kommt. Wenn nichts mehr funktioniert, geraten Recht und Ordnung in Gefahr.

Schaut man, bildlich gesprochen, über den Tag 3 hinaus “in die nächste Geländekammer”, dann kommt die in Kantonen geringe Polizeidichte ins Spiel.

Die Reserve der Schweiz

Wir haben Kantone, wo keiner auf die Idee käme, von einem “Polizeistaat” zu reden, wo die Regel gilt: “Dein Freund und Helfer”. Auch bei einem Stromausfall würde die Polizei ihr Bestes leisten; aber bei weit verbreiteten Plünderungen würde die Polizeidichte nicht genügen – nicht überall und nicht rund um die Uhr.

Sie wissen es, geschätzte Leserinnen und Leser: Dann tritt die grosse, die straff geführte Sicherheitsreserve unserer Schweiz in Aktion: die Armee. Die Bundesverfassung verpflichtet die Armee in Art. 58 zur Unterstützung der “zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit und bei der Bewältigung anderer ausserordentlicher Lagen.”

Würde sich ein verbreiteter Blackout zuspitzen, dann könnten die beiden genannten Auslöser für den Armee-Einsatz erfüllt werden.

Kernkraft: Umdenken tut Not

  • Weit klüger wäre eine Energiepolitik, die das geschilderte Szenario verhindert. Das erfordert zuoberst, im Bundesrat und im eidg. Parlament, ein Umdenken punkto Kernkraft.
  • Wir haben es in der Hand, rechtzeitig vorzubeugen. Dazu braucht es die Einsicht, auch ganz oben: Kernkraft ist in der Schweiz eine sichere und umweltschonende Energie, die es zu fördern, nicht zu bekämpfen gilt.

Siehe auch > Strommangel – auch bei uns! und BISS – Scholz entlarvt Stromlüge