Argumente gegen Zivis

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Mit dem sogenannten “Kulturwandel” in der Armee wurde es Mode, den Zivi-Dienst nicht mehr als das zu benennen, was er ist – die akuteste Gefahr für unsere Armee, die mit 200 km/h an die Wand fährt, wenn die freie Wahl zwischen Militär- und Zivi-Dienst weiter wuchert. 

  • Namentlich verschweigen die “Kulturwandler”, dass die allermeisten Zivis den Ersatzdienst krass missbrauchen, dass es gar nicht um das Gewissen geht, sondern ein Bündel anderer Motive, die mit dem Gewissen rein gar nichts zu tun haben.
  • Und sie verschweigen den grundlegenden Unterschied zwischen Soldaten und Zivis: den Eid, den jeder Soldat aller Stufen ablegt, unser Land in der Not mit dem Leben zu verteidigen.

Von einem guten Kenner der alltäglichen Praxis erhielt die Redaktion eine Liste mit den wahren Beweggründen für Übertritte aus dem Militär- in den Zivi-Dienst. Er schreibt:

“Es geht mir nicht um junge Männer, die sich vor der RS für den Zivildienst entscheiden. Sondern um die Abspringer während und nach der RS. Diese sind aus meiner Sicht reine Drückeberger,
Egoisten oder Opportunisten.

  • Rekruten erhalten eine teure Ausbildung zum Lastwagenfahrer. Privat kostet eine solche Ausbildung rund 13’000.- Franken. Diese Lastwagenfahrer-Ausbildung gilt auch im Zivilen. Nach Abschluss der Ausbildung wird ein ZIVI-Gesuch eingereicht. Der Fahrer muss entlassen werden!
  • Rekruten erhalten während der RS ein gutes Stellenangebot. Sofort wird ein ZIVI-Gesuch eingereicht, die Koordination ist damit viel einfacher. Der Rekrut muss entlassen werden.
  • ZIVIS machen nach der RS ein Praktikum in der Informatikabteilung einer kantonalen Verwaltung. Nach der RS verkürzt sich die ZIVI Zeit massiv. Dies mit Arbeitszeugnis, Versprechen auf eine Festanstellung und diese bei einem 8-Stunden-Arbeitstag. Wochenende und Abende selbstverständlich frei.
  • Ich habe erlebt, wie Rekruten während der Verlegung Dienst in einem Dorf machten. Auf dem Pausenplatz haben ZIVIS ihren Dienst geleistet und die Rekruten ausgelacht. Welchen Einfluss diese Leute auf die Schulkinder haben, kann ich nur vermuten.

Diese Liste kann ich noch verlängern. Ich habe mit den Soldaten immer persönlich gesprochen. Alle haben mir jeweils bestätigt, dass sie keine Gewissensgründe hätten. Zivildienst sei bequemer oder eben in der entsprechenden Situation einfacher. Ich habe diese Bestätigungen sogar schriftlich erhalten. Aber seitens Zulassungsstelle wurde nichts unternommen!”