Alder: Schuljet M-346 reicht nicht

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Mit diesem Trainer aus den Nuller-Jahren will die SP unseren Luftraum verteidigen (Werkbild).

Zur abstrusen SP-Idee, die italienische Yakovlev-130-Kopie M-346 könne den F/A-18 ersetzen, schreibt Konrad Alder, Herausgeber des präzisen MNS-Nachbrenners:

“Um das im NKF-Pflichtenheft vom Luftpolizeidienst bis hin zur Luftverteidigung, Aufklärung und den Erdkampf reichende Auftragsspektrum abzudecken, reicht ein aufgemotztes Schulflugzeug M-346FA definitiv nicht.

Dazu kommt, dass unsere F/A-18 im Jahr 2030 sowohl technisch als auch von ihren Fähigkeiten her unumstösslich an ihrem Lebensende ankommen werden. Die von der SP nun mit fragwürdiger US-Unterstützung aus dem Hut gezauberte Billiglösung ist gemessen am Auftrag unserer Luftwaffe unbestreitbar völlig ungenügend. Sie muss deshalb als eine unverantwortliche Fehlinvestition bezeichnet werden!

Ehrlicher wäre es, wenn die SP Schweiz auf das Werfen von Nebelpetarden verzichten würde und offen zugibt, dass man eigentlich ganz auf eine Luftwaffe verzichten möchte.”

 

Dazu eine russ. Auskunft:

  • Das Schulflugzeug M-346FA ist eine komplette Kopie des Trainingsjets Yakovlev-130.
  • Die Yak-130 der russ. Luftwaffe werden ausschliesslich zur Schulung verwendet, auch aus finanziellen Gründen, weil sie im Betrieb viel weniger kosten als die topmodernen Suchoi und MiG.
  • Ob Yak-130 und M-346FA für den Luftkrieg der Zukunft “aufgemotzt” werden können, ist mehr als fraglich.

Dem Russen-Trainer Yak-130 ist der M-346 bis ins Detail abgekupfert (Werkbild).