“Aktivisten”+ Abfall – Das kennen wir doch

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Bilder sagen mehr als 1^000 Worte: “Aktivisten” verhöhnt die Polizei.

  • In Mormont bei Eclépens kam es – viel zu spät, die Waadt hätte im Oktober eingreifen müssen –, wie es schliesslich doch noch kommen musste: Die Polizei räumte das Gelände, das sog. “Aktivisten” widerrechtlich besetzt hatten.
  • Auch die Begleitumstände waren zu erwarten gewesen: Abgeholzte Bäume zum Bau von Barrikaden, und das von “Klima-Aktivisten”, Dieselmotoren zur Stromerzeugung, brennende Reifen im “Abwehrdispo”, Schrott und Abfall wie nach einem Granateneinschlag, Raketen, ausgebrannte Oelfässer.

1992/93: Neuchlen-Anschwilen

Das kennen wird doch! Am 6. Juni 1993 stimmte das Schweizervolk über zwei zentrale Armeevorlagen ab:

  • über den Kauf der F/A-18-Kampfjets;
  • über den Bau des Infanteriewaffenplatzes Neuchlen-Anschwilen.

Nach erbittertem Kampf gewann die Armee beide Abstimmungen.

Vor dem Armee-Sieg an den Urnen blockierten “Naturschützer” das Gelände von Neuchlen-Anschwilen mit ihrem “Protest-Camp”. Im Camp hingen auf Styropor “Tagesbefehle” und “Feldweibel”-Anweisungen wie am Brett einer Schweizer Armee-Einheit. Nachts verzogen sich die “Aktivisten” meist in warme Häuser und weiche Betten irgendwo. Es war ein Riesen-Spuk, der den Bau des sinnvollen, naturfreundlichen Waffenplatzes nicht verhindern konnte. Federführend war – die GSoA.

Abfall aller Art

Dass im Mormont nun andere den Dreck der “Aktivisten” räumen müssen, ist auch nicht neu. Openair-Besucher sind zwar nicht mit “Aktivisten” zu vergleichen. Vor Corona stellte der Waffenplatz Frauenfeld dem dortigen Openair jeweils die prächtige Grosse Allmend zur Verfügung.

Jedes Jahr räumte die ganze Woche lang die veritable Transportkolonne einer privaten Firme den Abfall – Überreste aller Art, zerstampfte Zelte, schmutzige Schlafsäcke, Drogen, Lebensmittelreste – von der Allmend. Zwölf Equipen auf grossen Lastwagen. Wenigstens musste die Organisatoren die Kosten übernehmen.

Mormont: Was nun?

Gespannt schauen wir auf die Waadt. Gilt das Recht noch? Werden die “Aktivisten” zur Rechenschaft gezogen? In einem Kanton, wo die erste Gerichtsinstanz die Besetzer und “Tennisspieler” einer CS-Niederlassung frei sprach?

Affaire à suivre …