Airbus: Dann “muss man eben amerikanisch kaufen” > den F-35

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Michael Schöllhorn, bei Airbus Spartenchef Rüstung.

Wie sein französischer Konkurrent Dassault wird Airbus in Europa derzeit vom Siegeszug des F-35 überfahren. Michael Schöllhorn, Chef der Sparte Rüstung, klagt im heutigen “Spiegel”-Gespräch über die deutsche Politik, die wie Britannien, Finnland, Norwegen, Dänemark, Italien, Polen und die Schweiz auch auf den F-35 setzt.

Frage der Redaktoren:

“Zuletzt hat das Verteidigungsministerium die Ansage gemacht, von der Stange kaufen zu wollen, gern auch bei der amerikanischen Konkurrenz.”

Schöllhorns Antwort:

“Wir freuen uns nicht darüber. Aber das ist die logische Folge, wenn die Planungssicherheit fehlt, weil die Deutschen nicht so strategisch denken, wie es die Franzosen und die Briten seit jeher tun. Wenn dann plötzlich Bedarf entsteht, muss man eben amerikanisch kaufen, wie jetzt den Tarnkappenjet F-35.”