60 Piranha IV für die Panzersappeure

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Der Armeebotschaft 2021 ist zu entnehmen, dass die Panzerbataillone 1 und 11 von 2026 insgesamt 60 neue Raupenfahrzeuge des Typs Mowag Piranha IV erhalten. Die Spezialfahrzeuge kosten 360 Millionen Franken und müssen vom Parlament bewilligt werden.

Die Panzersappeure sollen einheitlich mit Radschützenpanzern ausgerüstet werden. Damit sind sie mobiler einsetzbar und besser geschützt.Bodentruppen sollen künftig vermehrt mobil und im hybriden Konfliktumfeld eingesetzt werden können. Panzersappeure als Teil der Bodentruppen stellen die Mobilität der eigenen Verbände sicher. Sie beseitigen Hindernisse, entfernen Sperren oder öffnen Minengassen.

Gleichzeitig errichten sie Hindernisse und schränken damit die Beweglichkeit gegne-rischer Verbände ein.Die Panzersappeurinnen und -sappeure verwenden Raupenfahrzeuge, die seit 1963 im Dienst stehen. Diese Schützenpanzer erreichen 2030 ihr Nutzungsende und müssen ersetzt werden.

Mit der Neubeschaffung sollen die Fähigkeiten der Panzersappeure den aktuellen Bedrohungen angepasst werden, insbesondere dem gewandelten Konfliktbild und dem immer stärker überbauten Gelände. Künftig sollen die Panzersappeure über Radschützenpanzer verfügen. Die zu beschaffen-den Fahrzeuge (Piranha IV) zeichnen sich durch einen hohen Schutz der Truppe aus und sind mindestens so beweglich und mobil wie vergleichbare Raupenfahrzeuge.

Zudem erfüllen die neuen Fahrzeuge strengere Abgasnormen und verbrauchen deutlich weniger Treibstoff. Sie sind damit umwelt-freundlicher und energieeffizienter als die alten.

Mit der Wahl dieses Radschützenpanzers für den 12-cm-Mörser 16 wurde ein geschütztes Standard-Fahrzeug etabliert, das je nach Bedarf ausgerüstet werden kann. Die Verbände der Panzersappeure sollen einheitlich mit solchen Fahrzeugen ausgerüstet werden. Dies reduziert Betriebs- und Unterhaltskosten.