56 % für Verhüllungsverbot?

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Bundesrätin Keller-Sutter, die Justizministerin, bekämpft die Initiative.

Die folgende Meldung erfolgt unter Vorbehalt. Was wir in letzter Zeit zu eidg. Urnengängen an Fehlprognosen erlebten, geht auf keine Kuhhaut.

Die neue Umfrage betrifft ausgerechnet das Verhüllungsverbot. In Erinnerung bleibt die katastrophale Umfragen-Pleite der Minarett-Abstimmung. Damals sagte die Auguren den Initianten, dem Egerkinger Komitee, ein Niederlage mit lediglich 37% Ja voraus – in Tat und Wahrheit nahmen Volk und Stände den Vorstoss wuchtig an. Das Egerkinger Komitee unter Nationalrat Walter Wobmann zeichnet auch für die Initiative zum Verhüllungsverbot verantwortlich.

Die neue SRG-Umfrage will wissen: Im Moment würden 56% der Initiative zustimmen. 40% sind dagegen.

Bei den Sprachregionen sollen sich Unterschiede ergeben:

  • Tessin 68% Ja (wie der Kanton St. Gallen kennt der eidg. Stand Tessin das Verhüllungsverbot auf kantonaler Basis schon jetzt)
  • Suisse romande 63% Ja
  • Deutschschweiz 54% Ja

Walter Worbmann, Nationalrat und treibende Kraft des Egerkinger Komitees.

Soweit die Umfrage. Die Abstimmung findet am 7. März 2021 statt, einen Monat vorher wird das Stimmmaterial verteilt. Der eigentliche Abstimmungskampf setzt jetzt ein und wickelt sich unter Corona-Einschränkungen ab.