51. Tag, 15.15 Uhr: Russen wollen Anschläge “rächen”

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Kiew, Zentrum der Ukraine.

Das polnische Institut Rochan, Danzig, weist auf neue Konfliktformen hin:

  • Die ukrainischen Streitkräfte griffen auf russischem Territorium Treibstofftanks, Munitionsdepots und eine Brücke an. Sie zerstörten die Anlagen und den taktischen Flussübergang. Die Attacken erfolgten gegenüber Charkow bei der russischen Frontstadt Belgorod (bekannt auch aus der Panzerschlacht von Kursk 1943).
  • Im Gegenzug droht nun Russland mit Fernwaffenschlägen auf das “Zentrum der Entscheidungsträger in Kiew”. Ohne das Waffentypen genannt werden, ist anzunehmen, dass die Präzisionsangriffe mit Iskander-Raketen, Kalibr-Marschflugkörpern und der Hyperschallwaffe Kinshal (abgeschossen vom MiG-31K) ausgeführt würden.

S-400-Bataillon 17 Kilometer von der Grenze 

Rochan erkennt in der Drohung, den Krieg nach Kiew zurückkehren zu lassen, das russische Eingeständnis, dass die Abwehr bei Belgorod der ukrainischen Nadelstiche nicht Heer wird. 17 Kilometer von der Grenze stehe auf russischem Gebiet ein Flab-Bataillon, gerüstet mit der modernsten, gefürchteten Fliegerabwehrwaffe S-400. Für ukrainische Spezialkräfte wäre, so Rochan, das Bataillon ein leichtes Ziel, so nahe an der Grenze.

Rochan geht auch davon aus, dass sich Kiew von der russischen Drohung nicht abschrecken lässt. Es sei damit zu rechnen, dass ukrainische Sondereinheiten weiterhin nach Russland infiltrierten und feindliche Anlagen zerstörten