41% Ja, 58 % Nein – mit Vorsicht geniessen

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Ungeachtet aller widersprüchlicher Umfragen von linken Medien stimmen wir am 29. November >

Siehe auch > Die Presse entdeckt das Ständemehr und SRF: 50% Ja, 45% Nein – Widerspruch zum Tagi

Am 18. November 2020 bringt der Tages-Anzeiger seine zweite Enquête zur GSoA-Initiative. Nach dem Umfragedebakel zum 27. September sind die folgenden Zahlen mit Vorsicht aufzunehmen:

  • Gemäss Tagi stimmen nur noch 41% Ja oder eher Ja (37% Ja, 4% eher Ja). Demnach wäre die Zustimmung gegenüber der ersten Umfrage um satte 10 Prozentpunkte gesunken.
  • Entsprechend nahm der Nein-Anteil zu: 58% lehnen gemäss Tagi die GSoA-Initiative ab (53 Nein, 5% eher Nein). Somit würde die GSoA das Volks- und das Ständemehr verfehlen und erneut mit einem Vorstoss gegen die Schweizer Rüstungsindustrie scheitern – wie schon mehrmals zuvor, zuletzt gegen 68% Nein.

Fazit

  • Es ist noch keine zwei Monate her, da prophezeiten dieselben Politologen der Kampfjet-Vorlage ein deutliches, sicheres Ja. Jetzt sagen sie der GSoA erneut eine klare Niederlage voraus. Bleiben wir wachsam und kämpferisch! Lassen wir uns nicht einlullen!
  • Seit vor einem halben Jahrhundert Umfragen vor eidg. Abstimmungen aufkamen, kennen wir eine Faustregel: Initiativen finden in den ersten Runden oft Zustimmung. Dann nehmen die Ja-Anteile ab, sobald die Nachteile der Vorstösse bekannt werden. Ob das auch diesmal der Fall ist, muss der 29.November weisen.
  • Relativ spät, aber mit dem wuchtigen KMU-Argument setzte die Anti-GSoA-Kampagne ein. Bei der Konzerninitiative sieht der Tagi einen viel knapperen Ausgang: 51% Ja, 48 Nein% – mit einer Chance, dass der Vorstoss am Ständemehr scheitert.
  • Sollte sich der knappe Ausgang der Konzerninitiative bewahrheiten, wäre es für im Kampf gegen die GSoA bedeutsam, dass möglichst viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Stimme splitten und die Anti-Rüstungs-Initiative ablehnen.